Archive for the 'Thomas – Wales' Category

Graffiti Videos

Hallo nochmal! Wie versprochen habe ich meine Videos von der Graffiti-Wand fertiggestellt! Hier zu sehen (am besten auf den HD-Knopf neben dem Lautsprecher klicken um’s in voller Qualität zu sehen):

Gastbeitrag

Guten Tag, ich würde mich gerne vorstellen! Meine Name ist Thomas, ich bin 24 Jahre alt und meine Hobbies sind Lesen, Reiten und Stricken. Heute schreibe ich einen Gastbeitrag in Nicos Blog  (sorry Nico, das hat sich gerade so angeboten 😉 ).

Ja, ich bin noch da! Das heißt in Swansea. Am 15. Juni geht’s für mich zurück nach Bamberg und ich schaue gerade auf neun Monate Swansea zurück von denen ich keinen einzigen Tag bereut habe. In letzer Zeit gab es nicht viel neues von mir hier im Blog. Ich habe jedoch viele Bilderlein geschossen und ein paar in Facebook und StudiVZ hochgeladen. Für alle Nicht-Netzwerker gibt es hier eine Kurzzusammenfassung:

Man sieht sich in Bamberg!

Eine kleine Notiz am Ende: Die Graffiti-Wände die man auf den Fotos sieht ändern sich von Tag zu Tag. Ich bin gerade dabei einen kleinen Film (ein Foto pro Tag) zu machen. Wenn er fertig ist lade ich ihn hier hoch.

Driving home for Christmas…

Viel hat sich getan in den letzten Wochen. Ich bin nach einer abenteuerlichen Fahrt mit Sommerreifen von Frankfurt Hahn wieder heil in Bamberg eingetroffen und werde hier noch bis zum 30. Dezember weilen. Dann geht es weiter zu Chris nach Dublin, womit sich zum ersten mal in der Geschichte dieses Blogs die Spuren zweier Einjahrweg-Schreiber auf ihrem Einjahrweg kreuzen werden. Im Blog hat sich von meiner Seite her wenig getan. Deshalb jetzt eine Zusammenfassung. Was bisher geschah:

i-witness

Wer einmal ein verrücktes englisches Theaterstück sehen möchte, dem kann ich „i-witness and The Rings of Saturn“ empfehlen. Das Stück dreht sich um das Buch „The Rings of Saturn“ von W. G. Sebald. Interessant dabei, dass der in Deutschland geborene Sebald sein Werk zuerst auf Englisch geschrieben hat und dann komplett ins Deutsche übertragen hat. (Oder andersherm?) Man wird mit Fakten über das Buch nur so überhäuft. Jeder Schauspieler gibt seine sehr persönliche Interpretation des Buchs zum Besten, wobei sie sich immer wieder gegenseitig unterbrechen oder Szenen aus dem Buch nachspielen. Auf der Bühne wird Schuhplattler getanzt, Rollmöpse werden verspeist und es werden Diavorträge gehalten. Das ganze ist eine verwirrende aber interessante Kombination und am Ende gibt es noch etwas Action wenn zum Finale das Buch vor den Zuschauern fachmännisch mit Flex, Säge und Skalpel zersägt wird.

Bühne nach der Aufführung

Bühne nach der Aufführung

Noch mal die Bühne

Noch mal die Bühne

Auch schön anzuhören waren die Versuche des englischen Schauspielers eine Passage aus dem Buch auf Deutsch vorzulesen. Nur mit sehr viel Phantasie konnte man hier deutschen Worte ausmachen während der Rest eher etwas holländisch (vielleicht hättest du mehr verstanden, Nico) klang.

Peak District

Auch einen Wochenendtripp zum Klettern gab es im Peak District, ein Naturschutzgebiet das nicht mehr in Wales sondern schon in England liegt. Wegen des schlechten Wetters gings am ersten Tag nach Stockport zu der mit 23.5 Metern angeblich höchsten Kletterhalle Englands.

Stockport Indoor Climbing Center

Stockport Indoor Climbing Center

Am nächsten Tag hatten wir dann mehr Glück und waren den ganzen Tag am, doch recht kalten, Fels. Doch nach etwas Aufwärmzeit kam die Sonne zum Vorschein und wir hatten einen wunderbaren Klettertag. Lustig ist wenn man gesichert am Fels hängt und auf einmal Leute ganz selbstverständlich neben einem in 5 Metern Höhe ohne Seil an der Wand rumkraxeln. Verrückte Engländer…

Connor am Überhang

Connor am Überhang

nochmal

nochmal

Aussicht

Aussicht

The Rock

The Rock

Untergebracht waren wir in einer kleinen Pfadfinder-Hütte in der die Queen und der Gründer der Pfadfinder über uns wachten. Auch hilfreiche Sprüche gab es kostenlos mit auf den Weg:

(Queen leider nicht im Bild)

(Queen leider nicht im Bild)

Rugby

Auch ein Rugby-Spiel habe ich mir angeschaut. Es spielten die Ospreas aus Swansea gegen die italienische Mannschaft aus Treviso. Mit 68 : 8 kein wirklich ausgeglichenes Spiel aber doch eine interessante Erfahrung. Überraschend für mich war, dass Rugby hier eher ein Familensport ist, zu dem man mit seinen Kindern ins Stadion geht. Alle Plätze sind von Vorschrift her Sitzplätze und die Leute sind insgesamt sehr fair. Auch wenn die gegnerische Mannschaft eine gute Aktion landet gibt es Applaus aus dem anderen Block.


großzügig bemessene Eingänge

großzügig bemessene Eingänge

Bildergeschichten zum Abschluss

In Ale-Bier-Dosen und Guiness Dosen befindet sich oft ein Plastikball

In Ale-Bier-Dosen und Guiness Dosen befindet sich oft ein Plastikball damit das Bier beim ausgießen seine richtige Konsistenz erhält.

Wer sich nicht höflich benimmt bekommt Hausverbot in 50 Pubs. Wobei bei diesem Plakat eher der Türsteher links den Eindruck des Angreifers macht.

Wer sich nicht höflich benimmt bekommt Hausverbot in 50 Pubs. Wobei bei diesem Plakat eher der Türsteher links den Eindruck des Angreifers macht.

Feuerwerk bei der Guy Fawkes Night

Feuerwerk bei der Guy Fawkes Night

Lachende Ampel

Lachende Ampel

Achtung Rentner!

Achtung Rentner!

Sehr einladend, das alte Stadion

Sehr einladend, das alte Stadion

Würden Sie diesem Herren (?) ein Auto abkaufen?

Würden Sie diesem Herren (?) ein Auto abkaufen?

Klettertrip

So um die Seite hier etwas zu beleben lasse ich auch mal wieder von mir hören. Gestern war ich mit dem Mountaineering Club beim Gower, einem Felsen in der Nähe von Swansea. Nach einer halben Stunde Anfahrt sind wir vom Parkplatz Richtung Küste gewandert. Dabei gings durch kleine Schaafweiden (die hier offiziell als öffentliche Wege gelten) und auf einem kleinen schmalen Pfad zum Wasser. Und schmal ist wirklich wörtlich gemeint. Links die steinigen Felsen, rechts ein Abgrund zum Meer und dazuwischen ein kleiner Pfad.

Nach der Ankunft am Gower

Nach der Ankunft am Gower

Aussicht vom Parkplatz

Aussicht vom Parkplatz

Nach der kleinen Wandereinlage kamen wir zu unserem ersten Ziel an. Dort waren schon einige Top-Ropes von einem Teil unserer Gruppe vorbereitet worden und wir konnten uns daran versuchen. Dann ging es weiter zum „abseiling“: 20 Metern Abgrund, ein Seil und jemand der einen zusätzlich sichert. Am Anfang war ich schon etwas skeptisch, aber nachdem die ersten zwei Leute den Schritt gewagt hatten und lebend unten angekommen waren, habe auch ich mich an das Seil gehängt und bin langsam zum Strand runter geschwebt.

Abseilen

Abseilen von der Seite...

... und von unten

... und von unten

Unten am Strand erreichten wir die Kings Wall an der noch weitere Routen gesetzt waren. Wären wir ein paar Stunden früher dort angekommen wäre wohl noch die halbe Wand unter Wasser gestanden, da sie direkt an der Küste liegt. Das wars von meinem ersten Klettertrip unter freiem Himmel. Mir hat das ganze sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Trip.

am Strand

am Strand

Kings Wall von unten

Kings Wall von unten

Kings Wall von oben

Kings Wall von oben

Aussicht von der Kings Wall

Aussicht von der Kings Wall

Unimäßig findet bei mir die meiste Arbeit in der Bibliothek bzw. vorm PC statt. Gerade habe ich meinen Essay für „Cognitve Psychology“ fertig bekommen. Ansonsten bin ich noch auf der Suche nach einem Thema für „History of Computation“ und für „Computers and Society“. Dazu bin ich erst einmal damit beschäftigt Material zu sammeln und auszuwerten. Bei meinem Englisch Kurs fühle ich mich etwas wie in die fünfte Klasse zurück versetzt. Letzte Woche haben wir zum Beispiel Sätze wie „The cat eats the fish“ nach ihrem Aufbau zu untersuchen und die Lehrerin spricht gaaanz langsam. Mal sehen vielleicht wird das ja noch etwas anspruchsvoller.

Ich habe mir jetzt auch eine Digicam zugelegt, aus der auch diese schönen Bildchen hier stammen. In Zukunft werde ich also öfter in Color von mir hören lassen.

Bis dahin,

Thomas

Hello there!

Ein herzliches Grüß Gott aus Wales!

Gruess Gott

Heimischer Willkommensgruß an der Tür des Schweizer Hauses das oberhalb der Uni steht

Uni-Park

Uni-Park

Uni

Uni

Ich bin gut angekommen und habe auch gleich nach einer Nacht im Harlton Guesthouse ein Zimmer in einer WG gefunden. Das Haus ist eine 5er WG und nur fünf Minuten vom Strand entfernt. Genauso lang läuft man zum Stadtzentrum in dem sich ein großer Tesco-Markt befindet der 24 Stunden geöffnet ist (ich bekomme hier leider keine drei Malzeiten auf den Tisch gestellt so wie Flo in Kanada 😉 ). Das Wetter hier ist (noch) gut. Wir haben seit 10 Tagen sonniges Wetter bei tagsüber 15-18°. Allerdings haben uns unsere Nachbarn erzählt das bald eher Regen angesagt sein wird. Zitat: „You better get an umbrella!“.

Wellen

Meer

Meer am abend

Neben Englisch wird hier auch noch Walisisch gesprochen. Die Kinder lernen es auch noch von ihren Eltern und in der Schule. Doch im Alltag wird es nach meinem Eindruck nur noch selten gesprochen. Trotzdem ist jedes Schild walisisch und englisch beschriftet. Auch in der Uni sind die Infozettel meistens vorne auf englisch und hinten auf walisisch bedruckt. Als Waliser hat man hier auch das Recht einen Übersetzer an die Seite gestellt zu bekommen und Klausuren können auf Verlangen ebenfalls auf Walisisch geschrieben werden. Manche walisische Wörter haben sich hier im Alltag  noch gehalten, so verabschiedet man sich hier zum Beispiel mit „Tara!“ (ich weis nicht ob man es auch so schreibt). Die Einheimischen scheinen hier allgemein sehr wetterfest zu sein. Die meisten laufen hier nämlich immer noch herum als ob der absolute Hochsommer herrschen würde. Und das auch Nachts wenn man z.B. einen der unzähligen Pubs und Clubs in der Windstreet besucht. Letzte Woche war Freshers Fayre, so werden hier die Einführungstage genannt. In dieser Woche ist es völlig normal wenn man an einem Abend Biene Maya, Jack Sparrow und Papa Schlumpf begegnet, denn zur Freshers Fayre verkleiden sich die Leute hier in allen möglichen Kostümen.

Strasse in Swansea

Reihenhäuser

Strasse in Swansea

Hexenhäuschen

Der letzte Beatle

Der letzte Beatle auf der Flucht vor der Kamera

Ab morgen beginnt dann auch bei mir der Unialltag. Von den Einführungsveranstaltungen und Gesprächen mit Professoren habe ich einen guten Eindruck von der Uni bekommen. Die Atmosphäre ist sehr locker und die Professoren sehr freundlich. Hier wird auch zwischen Professoren und Studenten geduzt, was sich in England dadurch äußert das man sich mit dem Vornamen anspricht. Einige Professoren hier kommen sogar aus Deutschland. Sehr schön an der Uni ist, das es sich alles auf einem Fleck befindet. Vom Spar-Markt über die Bank bis zum Zahnarzt findet sich hier alles auf dem Campus. Es gibt auch viele studentische Societes. Ich habe mich für den Mountaineering Club entschieden, mit dem es pro Woche einmal zur Kletterhalle der Uni geht und einmal zum Dynamic Rock Climbing Center. Auch Touren draußen am Fels werden hier angeboten. Die Halle der Uni ist ziemlich klein, es gibt nur ca. 5 Routen die man angeseilt klettern kann. Deswegen bin ich gespannt wie es morgen im Dynamic Rock werden wird, denn dieses soll relativ groß sein und hat auch einen eigenen Boulder-Raum.

Tara,
Thomas